Vor dem Mäander
Links: Abzweigung Mäander

Gräfendorf/Mäander

Strecke 6

Unterhalb des Gasthauses „Zum Saaletal“, etwa gegenüber dem Gräfendorfer Bahnhof, beginnt ein weiterer Streckenabschnitt, der bis zu einer Straßenbrücke im Ortsteil Schonderfeld reicht. Besonders reizvoll ist das linke Ufer, das über weite Strecken ohne jeden Bewuchs ist. Hier liegen, - nicht selten in der starken Strömung -, große Barben, während Bachforellen eher in Ufernähe zu fangen sind. Im Herbst werden regelmäßig große Hechte gefangen, die häufig Schutz in den ufernahen Wasserpflanzen suchen. Deshalb werden diese Strecken mit Spinner oder dem Streamer an der Fliegenrute erst spät im Jahr erfolgreich zu befischen sein. Im Sommer ist dagegen der tote Köderfisch das Mittel der Wahl! An langer Rute tunkend geführt, kann man weite Strecken absuchen und sein Petri Heil versuchen. An diesem Abschnitt ist der laufwillige Angelgast gefragt. Als Belohnung genießt er dafür meist ungestörte Angelfreuden. Nur selten wird ihn ein neugieriger Spaziergänger mit der Frage „schon was gefangen?“ behelligen. Wer in besonderer Weise die Ruhe schätzt, ist an der Schonderfelder Strecke bestens aufgehoben. Erlaubnisscheine gibt es im Ort. Zur Entspannung kann man, vermehrt an den Wochenenden, Kletterer beobachten, die hier an einem hohen, am rechten Flußufer stehenden Brückenpfeiler üben. Das Bauwerk stammt aus den vierziger Jahren und war Teil einer damals geplanten Autobahn. Dem aufmerksamen Naturfreund bietet sich die Chance, den Biber bei seiner Arbeit zu beobachten, der sich seit einiger Zeit hier niedergelassen hat.