Spinnfischer
ob hier ein guter Hecht beißt?

Die Fränkische Saale,

im Volksmund auch "Dachrinne der Rhön genannt, ist mit 140 km Länge weitgehend naturbelassen, überall dort, wo in der Vergangenheit regulierende Eingriffe erfolgten, sind die Wasserwirtschaftsämter bemüht, zu renaturieren.
Die baulichen Maßnahmen regelt ein Gewässerentwicklungsplan. Ein erstes Projekt in unserem Landkreis war die Wiedereröffnung eines alten Flussbettes, dort hatte man im letzten Jahrhundert den Lauf begradigt, um die Flößerei zu ermöglichen. Noch heute finden sich alte Spuren der Treidelpfade.
In Gräfendorf, dem Sitz der Genossenschaft, ist der neu entstandene "Mäander" zu besichtigen.

Saale Mäander Gräfendorf
Saale-Mäander Gräfendorf; Bildquelle: WWA Würzburg

Der Saale-Mäander in Gräfendorf

Hier wurde ein Lebensraum wiederhergestellt, wie er einst für die Saale typisch war. Nun finden Pflanzen und Tiere, die Flachwasserzonen und mäßige Strömung bevorzugen, ideale Lebensbedingungen. Schon sind Erfolge sichtbar: Bereits im ersten Sommer nach Fertigstellung tummelten sich hunderttausende Fischbrütlinge unterschiedlicher Arten im neuen Biotop. An diesem Beispiel zeigt sich der hohe Wert von Strukturverbesserungen . Gleiches gilt für die wiederhergestellten Buhnenfelder im Gräfendorfer Ortsteil Schonderfeld. Im übrigen belegt auch der neu erstellte Bewirtschaftungsplan den Wert derartiger Maßnahmen